Arbeiten in Frankreich

Leben und arbeiten in Frankreich

Frankreich bietet alles was das Herz begehrt! Im Norden des wunderschönen Landes trifft man auf die tobenden Klippen des Atlantiks und der größten Sanddüne Europas. Weiter südlich genießen die Surfer die perfekten Bedingungen an den Stränden von Biarritz. Und im tiefsten Süden Frankreichs überwältigt einen das azurblaue Wasser der Méditerranée. Und als wäre das schon nicht genug, eröffnen sich im inneren des Landes zwischen seinen Metropolen die Ski-Paradise in den Alpen, neben atemberaubenden Gletschern, erloschenen Vulkanen sowie Wein- oder farbenfrohe Lavendelfelder.

Nicht zu vergessen ist die unverwechselbare Kultur des Landes mit seine Kulturschätzen und l’art de vivre à la française, die sich unter anderem durch ihr genießerisches Leben auszeichnet.  Denn die Franzosen sind in der Tat, wahre Feinschmecker. Zu ihrer cuisine gehören, aber nicht nur Froschschenkel oder das Foie gras, sondern auch andere Leckereien wie ofenfrische Croissants zum Petit-Déjeuner oder die zahlreichen Käsesorten wie Camembert oder Brie. Sowie das typische Baguette, darf auch der Wein bei einem anständigen Essen nicht fehlen. Letzteres ist weit mehr, als nur das Nationalgetränk sondern schon fast eine Lebenseinstellung.

Da das französische Volk auch sehr gesellig ist, kann es passieren, dass man erst einmal  ein Gläschen Wein oder einen Pastis, in aller Ruhe, zusammen, zum Apéro, vor dem Essen trinkt.

Die Franzosen lassen es sich also gerne gut gehen, nicht umsonst sind Sie für ihr Savoir-vivre in der ganzen Welt bekannt. Und das ist ebenfalls ein wenig in ihrem Arbeitsalltag spürbar, denn eine Mittagsstunde kann sich manchmal ziemlich in die Länge ziehen. Was die gesetzliche 35 Stunden- Woche, dort erklärt. Auch wenn alles entspannter zu sein scheint, ist das professionelle Leben in Frankreich von dem Hierarchien-System sehr geprägt, das heißt man zeigt sich dem Vorgesetzten, immer sehr respektvoll und dieser hat auch “immer” Recht.

Die Grande Nation, hat sich mit der Zeit, zu einem wichtigen politischen sowie wirtschaftlichen Partner entwickelt, daher wird die deutsch-französische Freundschaft auch von beiden Seiten stark unterstützt. Ist es also kein Wunder, dass das auswandern ins Hexagon immer beliebter geworden ist.

Der einzige Nachteil sind wahrscheinlich die Lebenshaltungskosten, die in Frankreich ein klein wenig höher, als in Deutschland sind. Wer bei den Lebensmitteln etwas Geld sparen möchte kann jedoch auf die wöchentlichen Märkte gehen, wo man, unter anderem, auf leuchtende Obst- und Gemüsepyramiden, frischen Fisch und andere Spezialitäten trifft.

Na, überzeugt? Wenn du Frankreich für dein nächstes Abenteuer gewählt hast, haben wir gute Neuigkeiten, denn die Einreise ist nicht sehr kompliziert, da man als EU-Bürger, nur einen Ausweis und ein geregeltes Einkommen vorweisen muss, um einen unbefristeten Aufenthalt zu erhalten. Möchte man jedoch länger in Frankreich bleiben, sollte man eine Carte de Séjour, bei der Polizeistelle oder im Rathaus beantragen. Diese Karte ist zwar keine Pflicht aber vereinfacht manche Abläufe.

Dafür brauchst du:

  • Deinen gültigen Ausweis
  • Angaben zu deinem Wohnsitz
  • 3 Passfotos
  • Die Arbeitsbescheinigung deines Arbeitgebers

Nachdem du sie dann erhalten hast, ist diese für 5 Jahre gültig und bei Verlängerung musst du dich 2 Monate vor dem Ablauf darum kümmern.

Sobald du in Frankreich arbeitest, bist du natürlich dazu verpflichtet Steuern zu zahlen. Dort gilt das gleiche progressive System wie in Deutschland, desto mehr du verdienst, desto so mehr Steuern musst du zahlen. Die ersten 9 800€ sind Steuerfrei und danach liegt der Steuersatz zwischen 14% und 45%.

 

Unterkünfte in Frankreich

 

Wenn man an einen neuen Ort zieht, ist es manchmal eine gute Idee fürs Erste, zum Beispiel bei Airbnb, etwas zu mieten. Auf diese Weise, hat man genug Zeit die Gegend zu erkunden und ein Viertel das einem gefällt, zu finden.

Bevor du in Frankreich einen Mietvertrag unterschreiben kannst, musst du über ein französisches Bankkonto verfügen. Der Witz dabei ist, dass man für letzteres einen Wohnsitz im Land haben muss. Deshalb solltest du vorerst deinen zukünftigen Vermieter, nach einer vorläufigen Bestätigung bitten, mit der du, dann dein Konto eröffnen kannst.

Die Mietpreise sind, so wie die Lebenshaltungskosten im allgemeinen, ein bisschen teurer, als in Deutschland. Die pariser Mietpreise, als vergleich zu nehmen, ist keine gute Idee denn diese fallen aus jeglichen Rahmen.

Aber grundsätzlich kannst du für eine Ein-Zimmer-Wohnung in der Stadt, mit monatlichen Mietkosten von ungefähr 650€ rechnen und ausserhalb der Stadt senken sich diese bis ca. 500€ im Durchschnitt.

Auf folgenden Seiten wirst du vielleicht schon, mit etwas Glück, dein neues Zuhause finden:


 

Highlights in Frankreich

 

Einen Abstecher in die französische Hauptstadt, Paris, gehört natürlich zu jedem anständigen Frankreichbesuch dazu. Wer würde, denn auch schon auf die eleganten Boulevards, klassischen Bistros und Boutiquen, sowie den Weinbars und den Kunstgalerien verzichten wollen. Die unverwechselbare Architektur der Stadt der Liebe, verfügt über ein paar besondere Sehenswürdigkeiten,  wie den imposanten Arc de Triomphe, der am Ende der glamourösen Champs-Élysées Allee thront, die Notre Dame Kathedrale, der ikonischen Pyramide des Louvre und natürlich nicht zu vergessen das berühmt-berüchtigte Wahrzeichen Frankreichs: La tour Eiffel. Wenn man erstmal oben auf der Aussichtsplattform angekommen ist, eröffnet sich vor einem das bewundernswerte Panorama über den Dächern von Paris oder bei einem Nachtbesuch der wunderschöne Pariser Lichterteppich.

Die sonnenverwöhnte Provence-Alpes-Côte d'Azur Region, kurz genannt PACA, besitzt alle Eigenschaften um dich zu verführen und begeistert jeden Entdeckungslustigen. Denn neben den tollen Städten wie Nizza, Marseille oder Monaco, kann man dort auch in den malerischen Dörfern, durch kleine Gassen, zu turbulenten Wochenmärkten gelangen, um dann durch die bunten Stände zu stöbern, auf denen man leckere provenzalische Produkte ergattern kann, wie sonnengereiften Aprikosen und Oliven, Gebäck, Wein aber auch das bekannte Savon de Marseille sowie verschiedene Produkte aus Lavendel, dem blauem Gold Frankreichs.

Außerdem kann man dort die vielfältige Landschaft genießen, denn diese wechselt sich zwischen blühenden Lavendelfeldern, Olivenhaine, weisse Strände, atemberaubenden Klippenstraßen, die einen entweder einen Ausblick in tiefe Schluchten oder auf das azurblaue Mittelmeer unter einem endlosen Himmel gewähren, und sogar schneebedeckte Berge. Zwischendurch kann man auch den Blick auf einige sehr gut erhaltene römische Ruinen erblicken.

Und da wo die Rhone in das Meer fließt, findet man ein interessantes Ökosystem mit einer bunten Mischung aus rosa Flamingos, weissen Pferde und schwarzen Stieren. Wer Lust auf ein ganz besonderes Naturerlebnis hat, der kann zum epischen Verdon Gorges, der praktisch der europäische Grand Canyon und durch deren hellen Felsen, der kontrast volle azurblaue Fluss mit dem gleichen Namen fliesst.

In den zwei vom Wind geprägten Regionen, Bretagne und Normandie, finden besonders Outdoor- und Geschichtsfreunde ihr Glück. Dort kann man wunderbar entlang den dramatischen Klippen und Küsten wandern, die von Legenden geprägten Sehenswürdigkeiten und historischen Stätten, wie die ins unendliche erstreckenden Friedhöfer und Denkmäler entlang der D-Day Strände, besichtigen oder die mysteriöse Klosterinsel, Mont Saint-Michel, zu der man am besten barfuß durch den Sand gelangt.

Danach kann man sich mit den kulinarischen Spezialitäten belohnen, wie frischer Fisch und Meeresfrüchte, aber auch Camembert oder den bretonischen Cidre, die die Franzosen, alle beide, gerne mal zu köstlichen Crêpes essen.

Die architektonischen Juwelen, mittelalterlichen Städte und dichten Wälder sind weitere Gründe warum man herkommen sollte, denn diese versprühen einen ganz besonderen Flair aus, den man anderswo nicht findet.