Arbeiten in Dänemark

Leben und arbeiten in Dänemark

Dänemark hebt sich dank seinen zukunftsorientierten Entwicklungen, die noch immer von seinem altmodischen Charme umfasst sind, von seinen Nachbarländern ab. Denn das fortschrittliche Land zeichnet sich durch Nachhaltigkeit und einer guten Work-Life-Balance aus.

Im allgemeinen findet man hier das Beste aus Kunst, Architektur und Natur. Man kann prima die Schönheit der Landschaft bei einer gemütlichen Fahrradtour entlang der langen Sandstrände oder den Seen bewundern. Das volle dänische-Feeling bekommst du, dann spätestens in einem Candlelight-Café, bei dem, grundsätzlich, eine wahre Hygge-Atmosphäre aufkommt. Letzteres ist mit einem Gefühl von Gemütlichkeit, Kameradschaft und Zufriedenheit vergleichbar. Kein Wunder also, dass die Dänen zu den glücklichsten Nationen der Welt gehören.

Hygge findet auch am Arbeitsplatz statt, hier herrschen besonders flache Hierarchien und es wird bevorzugt miteinander statt gegeneinander zu arbeiten.

Und als wäre es nicht schon schön genug verdient man dort auch noch mehr als in Deutschland, dafür sind die Lebenshaltungskosten auch etwas höher sowie der Einkommensteuersatz. Bei diesem sind die Krankenversicherungsbeiträge aber schon mit eingeschlossen. In der Regel wirst du wahrscheinlich 37 Stunden die Woche arbeiten, was heisst, dass du noch etwas vom Tag hast.

Na, überzeugt? Wenn du Dänemark für dein nächstes Abenteuer gewählt hast, brauchst du, als Deutscher, zwar keine Arbeitserlaubnis oder Aufenthaltserlaubnis, aber du musst dafür einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz sowie genügend finanzielle Mittel vorweisen können. Du brauchst allerdings eine Personennummer vom Det Centrale Personregister. Diese brauchst du zum arbeiten aber auch für ein dänisches Bankkonto, Arztbesuche, und und und… Mit dieser erhältst du auch eine NemID, die für jeden online Login benötigt wird, wie bei der Steuererklärungen zum Beispiel.


 

Unterkünfte in Dänemark

 

Wenn man an einen neuen Ort zieht, ist es manchmal eine gute Idee fürs Erste, zum Beispiel bei Airbnb, etwas zu mieten. Auf diese Weise, hat man genug Zeit die Gegend zu erkunden und ein Viertel das einem gefällt, zu finden.

Die Mieten sind in Dänemark etwas höher, als in Deutschland. So zahlt man für eine Ein-Zimmer-Wohnung im Stadtzentrum ca. 850€ und ausserhalb der Stadt knappe 600€.

In den meisten Fällen jedoch, muss man ein Kaution in Höhe von drei Monatsmieten bezahlen und manchmal muss man auch die Miete für die folgenden 6 Monate vorauszahlen. Ein kleines finanzielles Polster bereitzulegen, bevor man verreist, ist also keine schlechte Idee.

Auf folgenden Seiten wirst du vielleicht schon, mit etwas Glück, dein neues Zuhause finden:



 

Highlights in Dänemark

 

Kopenhagen, die auch den Spitznamen “Spielzeugstadt” trägt, ist wohl die lebendigste Stadt  Skandinaviens und das nicht nur, weil es hier klasse Festivals gibt. Sondern auch dank seines Nachtlebens. Obwohl es sich hier um eine Hauptstadt handelt, findet man dort anstatt irgendwelchen Hochhäusern, sympathische Altbaublocks, die sich neben zahlreichen grünen Parks und Gärten mit Springbrunnen, aufreihen.

Naturliebhaber können sich in Dänemark am spektakulären, 128 Meter hohen Kreidefelsen, Møns Klint, erfreuen. Deren Auf- und Abstieg dauert insgesamt 30 Minuten. Man kann diesen aber auch bei einem Strandspaziergang bewundern und beim Rückweg durch einen dichten Buchenwald wandern.

Und wer schon immer mal ein wahres Schmuckstück aus der Renaissance besichtigen wollte, der kann zum Schloss Egeskov aufbrechen. Dieses ist von einem Burggraben umgeben, wodurch man nur dank einer Zugbrücke ins Innere gelangt. Zum 1554 erbaute Wasserschloss gehört auch ein großer Park geprägt durch seine gepflegten englischen Gärten und den frei laufenden Pfauen. Und wie bei jedem guten Schloss, darf ein Labyrinth natürlich auch nicht fehlen.